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Was kostet eine professionelle Firmenwebsite? Die wichtigsten Preisfaktoren erklärt
Was kostet eine Firmenwebsite? Zwei transparente Beispielkalkulationen zeigen Projektaufwand, Preisfaktoren und zusätzliche laufende Kosten.

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Eine professionelle Firmenwebsite lässt sich erst mit einem definierten Umfang belastbar kalkulieren. Für einen konkreten Budgetvergleich ist deshalb ein Rechenmodell hilfreicher als ein pauschaler Preis pro Unterseite. In den unten aufgeführten hypothetischen Beispielen ergeben sich 2.800 Euro beziehungsweise 6.500 Euro für die Projektarbeit, jeweils vor zusätzlich vereinbarten Fremdkosten und laufendem Betrieb.
Diese Beträge sind keine Marktstatistik und kein Angebot von Wernecke IT. Sie entstehen aus ausdrücklich angenommenen Arbeitsstunden und einem Rechensatz von 100 Euro pro Stunde. Ob der tatsächliche Aufwand niedriger oder höher liegt, hängt besonders von Inhalten, Gestaltung, Funktionen und den vereinbarten Korrekturen ab.
Was mit „professionell“ gemeint sein sollte
Eine Firmenwebsite soll Besuchern verständlich zeigen, was das Unternehmen anbietet und wie sie den nächsten Schritt machen können. Dafür braucht es passende Inhalte, eine klare Struktur und eine Darstellung, die auf Smartphone und Desktop funktioniert. Die technische Umsetzung muss anschließend betreibbar und übergebbar sein.
Eine optisch ansprechende Startseite genügt nicht, wenn Leistungen unklar bleiben oder das Kontaktformular seine Nachrichten nicht zustellt. Ebenso wenig ersetzt ein teures Design die Vorbereitung von Texten und Bildern. In einem Angebot sollten deshalb die Arbeitsergebnisse beschrieben sein, nicht nur „Website inklusive SEO“.
Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, kann beispielsweise technische Grundlagen, Metadaten und interne Verlinkung umfassen. Laufende redaktionelle Arbeit oder eine dauerhafte Betreuung sind andere Leistungen. Eine allgemeine SEO-Position ohne Umfang lässt sich zwischen Anbietern kaum vergleichen.
Zwei nachvollziehbare Budgetbeispiele
Die Tabelle zeigt bewusst geplante Beispielaufwände. Es handelt sich nicht um erfasste Zeiten eines Kundenprojekts oder um allgemeingültige Branchenwerte.
| Arbeitspaket | Beispiel A: kompakter Auftritt | Beispiel B: umfangreicherer Auftritt |
|---|---|---|
| Ziele und Seitenstruktur | 4 Stunden | 8 Stunden |
| Gestaltung | 6 Stunden | 14 Stunden |
| Technische Umsetzung | 10 Stunden | 24 Stunden |
| Einpflege vorbereiteter Inhalte | 3 Stunden | 8 Stunden |
| Prüfung, Korrekturen und Übergabe | 5 Stunden | 11 Stunden |
| Gesamter angenommener Aufwand | 28 Stunden | 65 Stunden |
| Projektarbeit bei angenommenen 100 Euro pro Stunde | 2.800 Euro | 6.500 Euro |
Beispiel A setzt einen kompakten Auftritt mit wenigen Seitentypen, bereits freigegebenen Texten und Bildern sowie einem einfachen Kontaktweg voraus. Individuelle Fachanwendungsanbindungen und umfangreiche redaktionelle Arbeiten sind nicht enthalten.
Beispiel B nimmt mehr Inhaltsumfang, mehrere unterschiedliche Layouts und einen größeren Abstimmungsbedarf an. Auch hier sind Shops, Kundenportale oder aufwendige Schnittstellen nicht automatisch eingeschlossen. Dafür wäre eine gesonderte Anforderungsaufnahme nötig.
Das Rechenmodell beantwortet vor allem die Budgetfrage: Wenn ein Dienstleister beispielsweise 40 Stunden zu einem vereinbarten Satz kalkuliert, sollte nachvollziehbar sein, welche Ergebnisse diese Stunden ermöglichen. Für einen Festpreis müssen zusätzlich Annahmen, Grenzen und der Umgang mit Änderungen feststehen. Umsatzsteuer und sonstige Abgaben sind anhand des konkreten Anbieters und Angebots einzuordnen; die Beispielbeträge enthalten keine zusätzlich berechnete Umsatzsteuer.
Inhalte sind oft ein eigener Kostenblock
Wer Texte und Bildmaterial selbst liefert, spart nur dann externe Arbeit, wenn die Inhalte tatsächlich vollständig und verwendbar vorliegen. Stichpunkte zu Leistungen müssen möglicherweise erst in verständliche Seiten übersetzt werden. Bilder können eine Auswahl, Bearbeitung und Prüfung der Nutzungsrechte benötigen.
Deshalb sollte vor der Kalkulation feststehen, wer welche Inhalte erstellt und freigibt. Die Zahl der Unterseiten sagt wenig über den Aufwand aus, wenn auf einer Seite nur ein vorbereiteter Text eingebaut wird und auf einer anderen die gesamte Leistungsargumentation neu entstehen muss.
Auch Übersetzungen und zusätzliche Sprachfassungen sind echte Arbeitspakete. Sie betreffen nicht nur Text, sondern gegebenenfalls Navigation, Metadaten und Pflegeabläufe. Ein Angebot sollte diese Bestandteile sichtbar machen.
Funktionen verändern den Projektumfang
Ein Kontaktformular ist anders zu bewerten als ein mehrstufiges Anfrageformular mit Dateiupload und Übergabe an eine Fachanwendung. Bei der zweiten Variante müssen unter anderem Datenfluss, Zugriffsrechte, Fehlerfälle und späterer Betrieb berücksichtigt werden.
Ein Kundenportal oder eine individuelle Buchungslogik geht über die klassische Informationswebsite hinaus. Hier sollte zuerst geprüft werden, ob geeignete Standardsoftware eingesetzt werden kann. Wird individuell entwickelt, gehört dieser Umfang zur Webprogrammierung und sollte eigenständig kalkuliert werden.
Beim Relaunch entsteht zusätzlicher Aufwand durch den Bestand. Wichtige Inhalte und bestehende Webadressen müssen aufgenommen werden. Weiterleitungen, die Übernahme geeigneter Daten und die Abschaltung des alten Systems gehören gegebenenfalls in den Plan. Ein Neubau auf leerer Grundlage und ein sorgfältiger Relaunch sind deshalb nicht automatisch gleich teuer.
Laufende Kosten separat betrachten
Zum Projektpreis kommen Betrieb und Weiterentwicklung. Dazu können Domain, Hosting, Softwarelizenzen, Updates, Datensicherung und Inhaltsänderungen gehören. Diese Positionen sollten getrennt ausgewiesen werden, damit ein günstiger Einstieg nicht durch unklare laufende Kosten relativiert wird.
Als konkretes öffentliches Beispiel nennt unsere Hosting-Seite mit Stand Oktober 2026 für Hosting Start 14,90 Euro pro Monat. Das ergibt rechnerisch 178,80 Euro pro Jahr. Zusätzliche Domainkosten und eine gegebenenfalls vereinbarte Betreuung sind gesondert zu berücksichtigen. Die dort dargestellten Preise dienen der Orientierung; verbindlich sind Angebot und Auftragsbestätigung.
Ein Hostingpaket ist dabei nicht automatisch ein vollständiger Wartungsvertrag für die Website. Wer Plugins aktualisiert, Formulare prüft und Änderungen einpflegt, muss ausdrücklich geklärt sein. Auch bei einer wartungsarmen technischen Umsetzung bleiben Inhalte und externe Abhängigkeiten eine Aufgabe.
Angebote nach Ergebnissen vergleichen
Ein vergleichbarer Auftrag beschreibt Zielgruppe, Seitenstruktur, Funktionen und benötigte Inhalte. Er benennt außerdem, was der Auftraggeber liefert und wie viele beziehungsweise welche Abstimmungs- und Korrekturschritte eingeplant sind.
Die Übergabe verdient dieselbe Aufmerksamkeit wie die Gestaltung. Welche Zugänge erhält das Unternehmen? Wie lassen sich Inhalte ändern? Welche Dateien und Dokumentationen werden übergeben, und welche Nutzungsrechte sind vereinbart? Sind externe Lizenzen an den Anbieter gebunden, sollte das vor der Beauftragung bekannt sein.
Prüfungen werden ebenfalls konkret beschrieben: mobile Darstellung, wichtige Links, Kontaktfunktion und die vereinbarten technischen Grundlagen. „Fertig, sobald es online ist“ ist für eine geschäftlich genutzte Website ein zu schwaches Abnahmekriterium.
Mit einem kleinen Projektbriefing zu einem belastbaren Preis
Für eine erste Anfrage genügen meist ein klarer Zweck, die benötigten Inhalte und Funktionen, vorhandenes Material sowie ein gewünschter Zeitrahmen. Ein benannter Ansprechpartner und ein geordneter Freigabeweg reduzieren unnötige Abstimmungen.
Bei unseren Webseitenprojekten werden Ziele, Inhalte und die technische Umsetzung gemeinsam geplant. Wenn Sie ein konkretes Budget benötigen, können Sie das Vorhaben mit uns besprechen. Aus dem beschriebenen Umfang wird ein prüfbares Angebot; die Beispielrechnung hilft Ihnen anschließend zu erkennen, wofür das Budget eingesetzt wird.
